Am Erker 72

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Daedalus-Verlag

FixPoetry

Plakat zu 'Der Trojaner'

Ligsalz 13

Gerald Funk

Caroline Hartge

Ruth Johanna Benrath

Goethe-Institut

Poetenladen

Ligsalzstraße 13

Frank Lingnau

Thomas Losch und Andreas Heckmann

Gruppenbild

Fliegende Wörter 2017

 
Am Erker
Zeitschrift für Literatur
 
"Seit ihren Gründungsjahren favorisiert die im westfälischen Münster verlegte Zeitschrift einen Typus von Literatur, der einen ironischen Realismus mit einem ausgeprägten Sinn für Komik verbindet."
Michael Braun, Saarländischer Rundfunk 2011
 

Aktuelle Einsendeschlüsse:
28.2.2017 für Am Erker 73 "IchWolke MenschMaschine"

 

6. Dezember: Am Erker 72 ist erschienen!

16. November: Am Mittwoch lasen Ruth Johanna Benrath, Emanuel Maeß und Klaus Esterluß im Literarischen Salon am Kollwitzplatz (im Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin). Es moderierte Am-Erker-Redakteur Andreas Heckmann.

29. Oktober: Im Forum in Merzhausen: Wer am Allerheiligen-Wochenende im Breisgau weilte, konnte sich dort die neue Produktion des theater79merzhausen anschauen, bei dem Am-Erker-Cartoonist Andreas Verstappen in vielfacher Weise aktiv ist:
Der Trojaner -
eine europäische Komödie von Homer, Ludvig Holberg und Andreas Verstappen

Als sich in den 1720er Jahren Ludvig Holberg aus dem norwegischen Bergen daran machte, eine eigenständige dänischsprachige Theaterliteratur zu schaffen, waren ihm vor allem die vielen deutschen Hanswurst- und Zauberkomödien ein Dorn im Auge, die damals die Bühnen seines Heimatlandes beherrschten. Daher machte er sich ans Werk und schrieb ein Stück, in dem er diese Komödien nach deutscher Mode der Verspottung preisgab. Als Stoff wählte er mit der Ilias und der Odyssee die wohl berühmtesten Dichtungen überhaupt, angeblich von einem gewissen Herrn Homer im siebten oder achten Jahrhundert v. Chr. erdacht. 300 Jahre später ist es nun Zeit, die Tische mit einer zeitgenössischen und ziemlich deutschen Bearbeitung von Holbergs „Ulysses von Ithacia“ wieder geradezurücken: dem „Trojaner“. Aus dem man, wenn überhaupt, eines lernen kann: dass die Menschen, und vor allem die Männer, in den letzten 300 resp. 2800 Jahren trotz Elektrifizierung und Internet in Politik- und Liebesangelegenheiten leider wenig bis nichts gelernt haben.

23. September: Präsentation vom Am Erker 71 in der Stadtteilbücherei im Aaseemarkt, 48151 Münster. Es lasen Gerald Funk, Rudolf Gier-Seibert und Frank Lingnau. Siehe die Seite dazu.

31. August: Timo Brandt in FixPoetry über Am Erker 71:
"Katharina Donns kurze Wanderung durch Werke über die Kunst des Tagträumens ist ein Glücksfall. Eine solche Art von Text, halb Essay, halb lebendiges Narrativ, über einen Aspekt des Gewahr-Werdens, streifend und markierend, ziehe ich jederzeit einer breiten und minuziösen Literaturanalyse vor. (...) Mein unvernünftigstes Kompliment für Autorin Manuela Bibrach und den weichen statt kernigen Heinz, der sich durchs Fernsehen zappt und in einem allzu klaren, aber herrlich abrupten Text festsitzt. Es lebe die Miniatur! (...) Kenntnisgebend und gelungen: der Text über den Traumadvokat Hofmannsthal und den Traum als Symbol des über die Wirklichkeit hinausgehenden Wesens des Menschen. (...) Verblüffend, eine Mischung aus Sciene-Fiction und stilsicheren Traumlogik-Exzessen: ‚Maschinentraum’ von Kai Köhler ist die vielleicht beste Erzählung des Hefts. Hätte aber gern noch etwas länger sein können. Nun folgt die Bücherschau, fast 30 Seiten Besprechung von Neuerscheinungen und Leseerfahrungen, außerdem drei Kolumnen (eine davon auch über andere Literaturzeitschriften). Das macht ziemlich viel Spaß, wenn man eine Leseratte ist wie ich. Dieser Ausklang rundet dann auch den Eindruck, den ich von der Zeitschrift Am Erker gewinnen konnte, sehr gut ab. Mal abgesehen davon, dass Lyrik und Formexperimente anscheinend jenseits des Fokus liegen, hat diese Zeitschrift einiges zu bieten und versammelt – angefangen beim analytischen Essay, über viele Spielarten von Erzählung und Kurzprosa hinweg, bis zur Kolumne und Rezension – alles, was sich an Literatur gut und einfach konsumieren lässt. Das Neue und Innovative fehlt ein wenig (...). Ich persönlich habe vor allem die Fülle an Essay- und Kritikbeiträgen sehr genossen."

17. Februar: Am Erker Nr. 70 wurde von Michael Braun in dessen Zeitschriftenlese rezensiert: "Nun hat die aktuelle Nummer 70 der Literaturzeitschrift Am Erker ein faszinierendes Dossier zu dem eigensinnigen Landschaftsforscher und Skriptomanen Wense vorgelegt, zusammengestellt von den Literaturwissenschaftlern Reiner Niehoff und Valeska Bertoncini."

Ab sofort: Abo-Aktion! Jede(r) neue Am-Erker-Förderabonnent(in) erhält als Zugabe ein Exemplar des bekannten Lyrik-Jahreskalenders Fliegende Wörter 2017 vom Daedalus-Verlag!

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